Das Stiftungshaus
Das Stiftungshaus in der Ratiborstraße, ein seit 1996 unter Denkmalschutz stehender Backsteinbau direkt am Ufer des Landwehrkanals, wird neben seiner Funktion als Verwaltungssitz auch als Gästehaus und Begegnungsstätte genutzt.
Zur Geschichte
Der königlich-preußische Wasserbauinspektor erhielt 1890 anlässlich des Ausbaus des Landwehrkanals eine Dienstvilla, die auch Sitz der Verwaltung aller technischen Anlagen der Berliner Wasserstraßen war.
Nach 1945 unterstanden Grundstück und „Schleusenwärterhäuschen“ in dieser Funktion dem Ost-Berliner Magistrat. Nach dem Fall der Mauer 1989 verwaiste das Haus. 2001 gingen Haus und Grundstück an die Stadt Berlin über. Die Kreuzberger Kinderstiftung pachtete das Objekt und übernahm Sanierungsarbeiten, die 2005 abgeschlossen wurden.


