„Sei Wasser, mein Freund“ – Installation mit Atsushi Iwai
23.-25. Mai 2008
Ein bunter Haufen seltsamer und gewöhnlicher Gegenstände begegnete den Teilnehmern des Workshop „Sei Wasser, mein Freund“ mit dem New Yorker Künstler Atsushi Iwai. Mittels roter Fäden und anderen Werkstoffen verbanden die Teilnehmer das Mitgebrachte und Gefundene in Mandarinenkisten. Unter den Händen der Kinder und Jugendlichen wurden die Kisten zu Räumen, Gebilden, Kammern oder fantastischen Türmen. Leander zeichnete zum Beispiel in seiner Kiste mit Messern, Gabeln und anderem Utensil einen Turm in die Kiste, die der Bildrahmen für seine Zeichnung mit Gegenständen wurde. Zoë legte ihre Figur direkt auf dem Boden des Kunstraums aus. Der gebaute Kopf schaute wie in einem Relief heraus. Mascha entwickelte mit Ingenieurskunst eine Fluganlage, Anna breitete vor sich eine Stadtanlage aus, Julieta baute einen Comic mit doppeltem Boden, Anna einen wundersamen Elfenbeinturm.
Mit einem roten Faden kann man aber auch sonst allerhand anstellen: Knoten binden, Netze spinnen, Wege sperren und legen. Die mythische Ariadne verhalf ihrem geliebten Theseus mittels Fadenlist sogar zur Rückkehr aus einem gruseligen Labyrinth. Die jungen Kreativen fingerfertigten kleine Labyrinthe zwischen ihren Händen. Im großen Maßstab übertragen spannten die Teilnehmer dann rote Seile zwischen den Bäumen des Stiftungsgartens. Eine Zeichnung, durch die man hindurch klettern kann. Super!





































